• Bettina Bernhardt

Stellplatz ist nicht gleich Stellplatz – unsere erste Nacht im „ZETT“

Aktualisiert: 14. Juni

Wir haben einen neuen GLOBE-TRAVELLER! Nicht, weil wir etwa unzufrieden waren, aber weil es eben noch komfortabler geht, haben wir unseren Explorer XS gegen einen Voyager Z getauscht.

Aufgeregt starten wir also mit unserem „ZETT“ Richtung Würzburg zum Wohnmobilstellplatz an der Friedensbrücke. Dort angekommen stellen wir fest: Ganz schön voll hier! Ok, gutes Wetter, Weinfest, Afrika-Festival, Brückentag….da hätte man glatt drauf kommen können, dass es voll sein kann ;-)

Der Stellplatz entpuppt sich als Parkplatz für PKW und Reisemobile direkt am Main. Die Parktaschen sind sehr eng, die Fahrzeuge dem entsprechend dicht an dicht gestellt. Ich frage mich schon, ob Diejenigen, die gleich 2 Parktaschen für sich beanspruchen auch die doppelte Parkgebühr bezahlen? Sei es drum und das ist gerade nicht unser Problem, denn: Wir haben Angst! Angst um unseren schicken, neuen „ZETT“. Schließlich finden wir einen Längsparkplatz, der einigermaßen geräumig scheint und verbringen einen wunderbaren Tag mit Freunden in Würzburg.

Am nächsten Morgen um 7 Uhr flaniere ich mit unserer Hündin Frieda über den Platz. Ich liebe es, wenn alles noch schläft und ich mich in Ruhe umsehen kann. Zugegeben, es ist nicht alles schön, was ich zu sehen bekomme! Aber: Abwasserrohre, die den Platz überfluten, ein in die Jahre gekommenen Single-Camper, der vor seinem PKW (!) stehend in "Doppelfeinripp" seine Zähne putzt und mich dabei noch komisch anschaut, können nicht darüber hinwegschauen, dass wir jedenfalls das schönste Reisemobil auf diesem Platz besitzen! Am Ende dieses Trips kommen wir dann auch ohne Beulen und Blessuren wieder zu Hause an.

Fazit: Camping definiert ein jeder selber, aber an die Regeln sollte man sich schon halten!



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